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Lenrpartnerschaft

Lernpartnerschaft: Schule kennt Wirtschaft und Wirtschaft kennt Schule

15.10.2010

Praxisorientiertes Lernen, Öffnung von Schule und Unterricht: Im Rahmen des Ausbildungskonsenses NRW unterbreiten Unternehmen den weiterführenden Schulen ein Angebot zur Zusammenarbeit in Form von Lernpartnerschaften.

Unterstützt werden die Unternehmen bei ihren Bemühungen von den Kammern (hier IHK Dortmund), die Partnerschaften anbahnen, begleiten und bei der Evaluierung behilflich sind. Ziel ist die mittel- bis langfristige Verbesserung der Ausbildungsreife und Berufswahlorientierung unserer Schülerinnen und Schüler.

Die Idee, Wirtschaft und Schule zusammenzubringen, ist nicht neu. Neu jedoch ist, dass Lernpartnerschaften nicht nur der bekannten Problematik von freibleibenden Ausbildungsstellen und dem durch den demographischen Wandel verschärften Arbeitskräftemangel begegnen, sondern auch die aktuelle schulpolitische Diskussion um eine fächerübergreifende Berufsorientierung und die Zunahme an Berufs- und Praxistagen für Schüler aufgreifen. In den Schulen sind heute praxisrelevante Themen und Unterrichtsformen gefragt, welche die Schülerinnen und Schüler zur aktiven und selbstbestimmten Einflussnahme in der Gesellschaft befähigen. Ein sehr wichtiger Themenbereich ist dabei die Auseinandersetzung mit Unternehmen und ihrer Rolle in der Gesellschaft.

Auf Anregung der IHK sind wir mit der Gesamtschule Gartenstadt eine Lernpartnerschaft eingegangen. Da die Schule im Moment keinen Informatikuntericht erteilen kann, haben wir den Schülern der Jahrgangsstufen 11 – 13 in einer AG den Einstieg in die Softwareentwicklung auf Basis von Visual Studio .Net vermittelt.

Umsetzung der Bibliotheksverwaltung

Im Rahmen der Lernpartnerschaft wurde während eines Betriebspraktikums der beteiligten Schüler der Grundstein für die Bibliotheksverwaltung gelegt. Die erste Version steht als Windows Azure betriebene zur Verfügung.

Betriebe lernen künftige Azubis kennen

Durch das Projekt der Lernpartnerschaften erhalten wir die Gelegenheit, potenzielle Bewerber um einen Ausbildungsplatz bereits im Vorfeld genauer kennen zu lernen und Kenntnisse über das jeweilige Berufsfeld in die Schule zu bringen. So können wir uns schon frühzeitig einen Eindruck verschaffen, ob der jeweilige Bewerber über die erforderlichen fachlichen und sozialen Kompetenzen verfügt und sich voraussichtlich gut in den Betrieb integrieren wird.

Praxisnaher Unterricht an den Schulen

Die am Projekt beteiligten Schüler erhalten durch die Verbindung einzelner Fächer mit Expertenwissen anschaulichen Unterricht und die Kontakte zu Betrieben.

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Hintergrund

Für viele Jugendliche erweist sich der Übergang von der Schule ins Berufsleben als recht schwierig. Häufig führen falsche Vorstellungen über einen Ausbildungsberuf dazu, dass der Ausbildungsvertrag vorzeitig aufgelöst wird. Die Abbruchrate bei Ausbildungen liegt bei über 20 Prozent, das Handwerk ist mit einem Anteil von knapp 30 Prozent der abgebrochenen Ausbildungen besonders stark betroffen.